Suche nach Name, Brauerei oder Geschmack – dann verraten wir dir das (streng subjektive) Sommelier-Urteil.
16 von 16 Bieren
Becker Bräu
St. Ingbert im Glas: rund, süffig, kein Streit mit niemandem. Ein Pils für Leute, die einfach ein gutes Bier wollen, ohne einen Vortrag über Hopfensorten dazu. Genau richtig, wenn die Runde größer wird.
Bitburger Brauerei Th. Simon
Das L in Bitburger steht für lecker. Fällt dir was auf? Genau. Ehrlich gesagt steht Bitburger nur auf dieser Liste, weil Benni es mag – und weil ein saarländisches Sommerfest wenigstens einen Underdog aus der Eifel zum liebevollen Necken braucht. Trinkbar? Wenn gerade kein UrPils in Reichweite ist. Also: selten.
Brauerei Bruch
Naturtrüb und stolz darauf. Ein bisschen Landleben im Glas: malzig, ruhig, mit einer Runde Bauernschläue im Abgang. Sieht aus, als hätte es was zu erzählen – und tut das dann auch.
Hell, mild und durch und durch saarländisch. Ein Helles, das nicht laut sein muss, um zu überzeugen: sanftes Malz, feine Frische und dieser goldene Ton, der nach Feierabend in der Sonne ruft. Saarbrücken im besten Licht.
Brauerei Gösser
Der charmante Gast aus Österreich, der sich aufs Sommerfest geschmuggelt hat. Spritzig, zitronig und alpin-erfrischend – Gösser beweist, dass gute Radler auch über die Berge finden. Servus, Prost und immer schön weiterradeln!
Karlsberg Brauerei
Karlsbergs kleines Meisterwerk in Naturtrüb. Spritzig, zitronig, unverschämt frisch – als hätte jemand den perfekten Sommertag in eine Flasche gesperrt und den Deckel schnell wieder draufgemacht. Man trinkt eins und applaudiert innerlich Richtung Homburg.
Grapefruit, aber von Profis: fruchtig-süß vorne, herb-elegant im Abgang, perfekt austariert. Wieder ein Beweis, dass in Homburg einfach niemand mit Bier(mix) verlieren kann. Erwachsene Erfrischung mit Krönchen.
Kräftiger, vollmundiger, eine Spur festlicher – das Export ist der große Bruder in der Karlsberg-Familie. Rund, malzig und selbstbewusst, ohne je anzugeben. Für Momente, in denen ein bisschen mehr genau richtig ist.
Bayern hat das Helle, aber Homburg kann es auch – und wie. Sanft, goldgelb, angenehm malzbetont und gefährlich süffig. Karlsberg beweist mal wieder: Können ist keine Frage der Postleitzahl.
Naturtrüb, ungefiltert und typisch Karlsberg – also einfach richtig gut. Vollmundiges Malz, feine Würze und dieser ehrliche Kellerbier-Charakter, den in Homburg eben niemand besser hinbekommt. Bodenständige Klasse zum Anfassen.
Pink, prickelnd und völlig zu Recht selbstbewusst. Karlsbergs Rosé macht aus Biermix ein Sommer-Statement: fruchtig, leicht, fotogen und trotzdem echt saarländisch. Wer sagt eigentlich, dass Kult nicht auch hübsch sein darf?
Der unangefochtene Kaiser dieses Fests. Homburg in Reinform: goldbernstein im Glas, kronengekrönter Schaum und eine Hopfenherbe, die nicht diskutiert, sondern regiert. Wer einmal UrPils getrunken hat, versteht, warum das Saarland keinen Grund hat, über irgendeine Grenze zu schielen. Das Maß aller Dinge – alles andere ist höflich geduldete Beilage.
Die fruchtige Schwester der MiXery-Familie: Bier und ein kräftiger Schuss Kirsche, der alles ein bisschen frecher macht. Süß, dunkelrot, unwiderstehlich – der Beweis, dass man im Saarland auch beim Biermix keine halben Sachen macht.
Bier trifft Cola – die legendäre saarländische Erfindung in ihrer dunkelsten, süffigsten Form. Karamellig, spritzig, kultig und garantiert das Getränk, über das später noch geredet wird. Homburg hat den Biermix schließlich nicht erfunden, um bescheiden zu sein.
Eiskalt, blau und ohne jede Zurückhaltung. Iced Blue schmeckt nach durchtanzten Sommernächten und Entscheidungen, die man morgen bereut – auf die beste Art. Die MiXery-Familie kann eben auch Rampenlicht.
Die schrille Verwandtschaft der MiXery-Familie – lila, süß und laut. Iced Purple ist Party in Flaschenform: fruchtig, frech und garantiert der Grund, warum später jemand die Musik lauter dreht. Kult, aber in cool.